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Zusammenziehen: Die ehrliche Kosten-Checkliste für Paare

Zusammenziehen ist einer der schönsten Schritte in einer Beziehung. Und einer der teuersten, auch wenn das kaum jemand beim ersten Besichtigungstermin im Kopf hat. Die Miete ist nur der Anfang. Kaution, Umzug, Möbel, Küche, die ganzen Kleinigkeiten, die plötzlich doppelt da sind, weil zwei Haushalte zu einem werden. Wer das ehrlich plant, spart sich später böse Überraschungen.

Die Einmalkosten: Damit fängt es an

Bevor auch nur eine Kiste gepackt ist, fallen einmalige Kosten an, die schnell vierstellig werden. Die wichtigsten Posten:

Meine Freundin und ich haben damals eine Liste geführt, als wir zusammengezogen sind. Jeder neue Posten kam drauf, vom Toaster bis zur Bohrmaschine. Am Ende standen da 1.800 Euro Kleinkram, und wir dachten beide, wir hätten alles schon gehabt. Seitdem rate ich jedem Paar: Schreibt die Liste, bevor ihr umzieht, nicht danach.

Die laufenden Kosten: Monat für Monat

Die Miete kennt ihr. Aber das gemeinsame Leben hat noch mehr monatliche Posten, und manche davon verdoppeln sich, wenn zwei zusammenleben, statt sich zu halbieren:

Die gute Nachricht: Zusammenleben ist fast immer günstiger als zwei getrennte Haushalte. Die Miete wird geteilt, Strom und Internet auch, und die Küche kocht für zwei fast so günstig wie für eine Person. Wer die Einmalkosten schafft, spart danach oft 200 bis 400 Euro im Monat gegenüber dem Single-Dasein. Das ist der Punkt, an dem viele Paare anfangen, gemeinsam zu sparen.

So plant ihr das Zusammenziehen richtig

Der wichtigste Schritt passiert vor dem Umzug: ein ehrliches Budget. Rechnet aus, was die Wohnung monatlich kostet, was ihr gemeinsam verdient und was jeder beitragen kann. Unser Budget-Planer eignet sich dafür perfekt, weil ihr die Posten einmal eintragt und dann seht, was übrig bleibt. Danach entscheidet ihr, ob die Traumwohnung wirklich drin ist oder ob die Zweizimmerwohnung mit Balkon die klügere Wahl ist.

Ein zweiter Punkt, den viele vergessen: Der Notgroschen. Wer zusammenzieht, sollte vorher drei Monatsmieten als Puffer auf der Seite haben. Klingt konservativ, aber wenn der Geschirrspüler stirbt oder einer von beiden den Job wechselt, ist dieser Puffer Gold wert. Und wer das Zusammenziehen mit einem gemeinsamen Sparziel verbindet, zum Beispiel einem Urlaub danach, hat gleich ein positives Projekt, auf das beide hinarbeiten.

Und wenn irgendwann die Frage nach der eigenen Wohnung oder dem Haus kommt, ist der Immobilienrechner der nächste Schritt. Aber eins nach dem anderen: Erst die Kosten des Zusammenziehens ehrlich beziffern, dann träumen.

Was kostet euer gemeinsames Leben?

Unser Budget-Planer rechnet euch in Minuten aus, was das Zusammenziehen monatlich kostet und wie viel ihr gemeinsam sparen könnt.

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